Hauptuntersuchung – das wird gecheckt

Alle 24 Monate steht sie an – die gefürchtete Hauptuntersuchung. Dabei ist es ein sehr wichtiges Unterfangen, denn übersteht das Fahrzeug diese, ohne dass der Halter auf etwaige Mängel hingewiesen wird, steht fest: Dieses Auto ist sicher! Aber nur die wenigsten wissen, was wirklich bei dieser Untersuchung gemacht wird.

Wo genau findet diese Untersuchung statt?

Umgangssprachlich wird gern gesagt „Der TÜV steht an“. Der TÜV ist zwar eine Stelle, an der die Hauptuntersuchung durchgeführt werden kann, aber auch andere amtlich zugelassene Prüfstellen, wie zum Beispiel der Dekra oder auch die GTÜ gibt es heutzutage. Ein Vertragspartner der GTÜ ist beispielsweise das axxa PrüfCenter, welches berechtigt ist die Untersuchung durchzuführen. Weitere Informationen zu dieser Anlaufstelle finden Sie unter www.axxa-pruefcenter.de.

Die erste Begutachtung des Fahrzeugs

Ist der Zeitpunkt gekommen und Sie sind mit Ihrem Fahrzeug bei der Hauptuntersuchung, beginnt diese durch eine äußerliche Begutachtung. Die Sichtverhältnisse werden durch den Prüfer kontrolliert (Scheinwerfer, Windschutzscheibe, Spiegel, Scheibenwischer), die Räder (Profiltiefe) und auch die Pflichtausstattung (Verbandskasten, Sicherheitsweste, Warndreieck). Anschließend wird ein Blick unter die Motorhaube geworfen. Die Bremsflüssigkeit und der feste Sitz der Autobatterie sind hier ausschlaggebend. Halten Sie auch das ABE bereit, falls Tuningteile verbaut sind.

Zweiter Schritt: Die Probefahrt

Der Prüfer fährt mit ca. 8 km/h mit dem Fahrzeug und kontrolliert dabei die Funktion von Airbags, ABS und ESP. Je nach Auto werden hier alle elektronischen Besonderheiten überprüft. Bei der Fahrt wird besonders auf komische Geräusche, die Bremsfunktionalität und die Stoßdämpfer geachtet.

Drittens: Ab auf die Hebebühne

Ist Ihr Auto auf der Hebebühne oder über der Grube, werden folgende Aspekte kontrolliert:
– Bremsbeläge, Achsen, Gelenke, Radaufhängung
– Dichtungen, Verlust von Flüssigkeiten
– starker Rost
– Auspuffanlage

Grundsätzlich wird alles untersucht, was sich auf die Verkehrssicherheit auswirkt. Also auch die Lenkung und bis zum Fahrwerk alles. Zum Schluss erfolgt noch ein Lichttest und der Abgleich der Fahrgestellnummer. Wenn alles in Ordnung ist, erhalten Sie die ersehnte Plakette. Sind jedoch Mängel aufgetreten, müssen Sie diese innerhalb von meist 4 Wochen beseitigen und dann erneut zur Prüfstelle kommen.

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